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Qualitätsziele offene Altenarbeit und Altersbildung

Forschungsinstitut Geragogik > Partizipation im Alter in den Kommunen Nordrhein-Westfalens

Partizipation im Alter in den Kommunen Nordrhein-Westfalens

Gefördert durch das

Logo des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration

 

 

 

Projektlaufzeit: 01.09.2007 – 31.08.2010

Projekthintergrund
Städte und Kommunen setzen sich zukünftig verstärkt mit dem demografischen Wandel auseinander. Zunehmend wächst hier die Erkenntnis, dass die Gestaltung des kollektiven Alterungsprozesses insbesondere auch unter dem Blickwinkel der Potenziale und der Partizipation älterer Menschen zu erfolgen hat.

Ältere Menschen waren niemals zuvor so vital, so gebildet und so kompetent. Sie besitzen meist eine positive Einstellung zum eigenen Alter. Und vor allem: Keine Generation Älterer zuvor hatte ein stärkeres Interesse an der aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die gesellschaftspolitische Engagement- und Partizipationsbereitschaft der SeniorInnen erfordern entsprechende gesellschaftliche Ermöglichungsstrukturen in den Kommunen. Als zentrales Ergebnis des Projekts „Altengerechte Stadt“, das von Januar 2004 bis September 2005 in Trägerschaft der Landesseniorenvertretung NRW e.V. durchgeführt und vom früheren Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW gefördert wurde, ist herausgearbeitet worden, dass Stadtverwaltungen, Seniorenvertretungen und Wohnungsunternehmen dem Thema „Partizipation“ große Relevanz beimessen, dies allerdings selten in der kommunalpolitischen Praxis vorkommt. Wesentliche Gründe für diese Diskrepanz sind Umsetzungsprobleme u. a. aufgrund fehlender Konzepte und Leitbilder.

Viele Städte und Gemeinden suchen nach Anregungen und Strukturen zur Förderung der Potenziale älterer Menschen, denn das kommunale Engagement für SeniorInnen wirkt sich positiv auf das Stadtklima aus, stärkt das Gemeinwesen und erhöht somit die Attraktivität der Kommune für alle Generationen. SeniorInnen können neue Verantwortungsrollen übernehmen, sich sinnvoll entsprechend ihrer Bedürfnisse und Fähigkeiten engagieren und durch ihr Tätigsein Selbstbewusstsein entwickeln.

Vor diesem Hintergrund hat FoGera von dem Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen den Auftrag bekommen herauszufinden, wie Partizipation älterer Menschen in den Kommunen gefördert und systematisch umgesetzt werden kann.

Projektziel
Das Projekt strebt die exemplarische Initiierung von Partizipationsprozessen älterer Menschen in ca. fünf Modellkommunen an. Die ausgewählten Kommunen werden während des gesamten Umsetzungsprozesses durch FoGera beraten und begleitet.

Erkenntnisleitende Fragestellungen sind:

  • Wie sehen Erfolg versprechende Rahmenbedingungen für die Förderung partizipativer Prozesse älterer Menschen aus?
  • Unter welchen Bedingungen sind ältere Menschen bereit, ihre Teilhabepotenziale in den Kommunen einzubringen?
  • Welche Verfahren eignen sich, um die Potenziale älterer Menschen zu aktivieren?

Auch die Beschäftigung mit möglichen Hinderungsgründen und Barrieren für Partizipation älterer Menschen ist im Projektverlauf nicht zu vernachlässigen:

  • Welche Grenzen und Hindernissen existieren in Bezug auf die aktive Teilhabe älterer Menschen?
  • Wie können die unterschiedlichen Teilhabemotive Älterer für Maßnahmen vor Ort konkretisiert werden?

Zeitplan und methodisches Vorgehen
Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.09.2007 – 31.08.2010). Es besteht grob aus drei Projektphasen:

Projektphase 1
Im Zentrum der ersten Projektphase (01.09.2007- ca. 28.02.2008) stehen nach der Auswahl der Kommunen die Erschließung des Untersuchungsfeldes und die Beschreibung der Ausgangslage durch Expertengespräche. Insgesamt werden vier Modellkommunen einbezogen.

Projektphase 2
Die zweite Projektphase (ca. 01.03.2008-28.02.2010) konzentriert sich auf die Planung von Partizipationsprozessen Älterer, die am jeweiligen Bedarf der ausgewählten Kommunen ansetzen. Im Rahmen von Experteninterviews und Recherchen wird der Frage nachgegangen, wodurch sich das Veranstaltungs- und Mitwirkungsspektrum für ältere Menschen in den Städten auszeichnet. Die extrahierten Stärken und Schwächen bilden Ansatzpunkte für die Förderung von Beteiligungsmöglichkeiten älterer Menschen.

Diese Projektphase sieht die Initiierung konkreter Partizipationsprozesse älterer Menschen in den Modellkommunen vor. Die Praxisprojekte werden begleitend evaluiert.

Projektphase 3
In der abschließenden dritten Projektphase (ca. 01.03.2010-31.08.2010) werden die Projektergebnisse dokumentiert und der interessierten Fachöffentlichkeit in Form eines Berichtes sowie einer Checkliste zur Initiierung partizipativer Prozesse zur Verfügung gestellt. Es ist ein Abschlussworkshop mit den beteiligten Städten vorgesehen.

 

Beteiligte Städte

Stadt Bergheim
Bethlehemer Straße 9 – 11
50126 Bergheim
Telefon: Tel. 02271 / 89-0
Fax: 02271 / 89-239
www.bergheim.de

Stadt Gladbeck
Willy-Brandt-Platz 2
45964 Gladbeck
Telefon: 02043-99 0
Fax: 02043 / 991130
www.gladbeck.de

Stadt Tönisvorst
Bahnstraße 15
47918 Tönisvorst
Telefon: 02151 / 999-0
Fax: 02151 / 999-311
www.toenisvorst.de

Stadt Troisdorf
Kölner Straße 176
53840 Troisdorf
Telefon: 02241 / 900-0
Fax: 02241/ 900-800
www.troisdorf.de

 

Downloads

Beitrag von Dr. Dietmar Köster zum PiA-Projekt im Newsletter Wegweiser Bürgergesellschaft
» PDF-Datei, 278 kb
Projektflyer
» PDF-Datei, 1,2 mb
Handlungsprogramm „Älterwerden in Zweckel“ der Stadt Gladbeck
» Pdf-Datei, 203 kb